Über Lebenshilfe zu Barbarossa gekommen

Der Weg von Alexander Selzer führte über die Kindertagesstätte der Lebenshilfe „Am Nußbäumchen“, über die Schule am Beilstein zu den Westpfalz-Werkstätten in Siegelbach.

Jeder Handgriff muss sitzen

Jeder Handgriff muss sitzen

2008 machte er ein Praktikum bei der Barbarossa Bäckerei in der Zentrale. Danach wurde er vom Betrieb übernommen und arbeitet nun auf dem Ersten Arbeitsmarkt.

Seine Entwicklung und seine Arbeit werden von seinen Vorgesetzten Herbert Wagner und Matthias Knießl außerordentlich geschätzt. Er arbeitet konzentriert, eigenständig und verantwortungsbewusst.

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Alexander Selzer mit seinem Vorgesetzten Matthias Kneißl (links) und Herbert Wagner (rechts) bei der Team-Besprechung

Er wohnt heute selbstständig in einer eigenen Wohnung in der Stadt und versorgt sich selbst.

Nach der Arbeit fährt er mit dem Bus in die Stadt, erledigt Termine und Einkäufe, bevor er wieder zuhause ankommt. Dort wird dann gekocht, gebacken und nach Wochenplan geputzt und aufgeräumt. Bei Bedarf wird er von der Lebenshilfe unterstützt.

In seiner Freizeit hat er viele Hobbies. Er kennt sich perfekt aus bei Fahrplänen von Bus, Bahn und Straßenbahn. So kommt er bei seinen Ausflügen immer gut ans Ziel, wenn er nach Frankfurt, Straßburg oder München fährt.

Außerdem ist er ein ganz großer Fan von der Polizei, speziell dem SEK, dem THW, dem ASB und einem Motorradclub. Er wünscht sich einmal bei einem Übungseinsatz dabei sein zu dürfen.

(Quelle: inklusive 2/2013)